Mit dem Rauchen aufhören
by Olli on Nov.09, 2011, under Dies&Das
So schaffen Sie es mit dem Rauchen aufzuhören – Unterstützung durch den Hausarzt
Die Entscheidung mit dem Rauen aufzuhören, ist der erste und der wichtigste Schritt. Grundsätzlich hängt es von dem eigenen festen Willen ab. Sehr viele Menschen haben es auf unterschiedlichen Wegen bereits geschafft. Wie erfolgreich der Weg zum konsequenten Nichtraucher ist, hängt vom Schweregrad der Abhängigkeit und den eventuell bereits entstanden gesundheitlichen Auswirkungen ab.
Tabakwaren wie Zigaretten, Zigarren, Tabakpfeifen, Schnupftabak oder Kautabak enthalten Nikotin. Nikotin ist ein Suchtstoff und ein Nervengift, das sowohl körperliche wie auch psychische Schäden im Körper verursacht. Zusätzlich sind in den meisten Tabakwaren Abhängigkeitsverstärker und Schadstoffe enthalten, die den Rauch mildern, die Aufnahme in die Atmungsorgane erleichtern, den Geschmack verbessern, den Verbrennungsvorgang fördern, Tabak konservieren und Mittel, die die Inhaltsstoffe binden.
Wenn Sie mit dem Rauchen endgültig Schluss machen wollen, sollten Sie als Erstes den Hausarzt aufsuchen und sich durch eine individuelle Beratung unterstützen lassen. Der Verzicht auf Nikotin beeinflusst nicht nur den Körper, sondern auch die Gewohnheit, die Psyche und die Lebenssituation. Um eine Rückfälligkeit zu vermeiden, gilt es je nach Schwierigkeitsgrad in allen Bereichen Veränderungen zu berücksichtigen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten mit dem Rauchen aufzuhören. Hierzu zählt die “Schlusspunktmethode”, bei der die Raucher von einem Moment zum nächsten einfach aufhören und Tabak nicht mehr anrühren. Bei einer starken Nikotinabhängigkeit sind Nikotinersatztherapien erfolgreich, da diese den Körper schrittweise entwöhnen sollen. Der plötzliche Nikotinentzug kann bei einem starken Rauchkonsum zu schweren Nebenwirkungen führen. Zu den Nikotinprodukten zählen Nikotinlutschtabletten, Nikotinnasenspray, Nikotinpflaster, Nikotinkaugummis sowie Nikotin Inhalatoren. Die Medikamente wie die Arzneistoffe Bupropion und Vareniclin können unter ärztlicher Betreuung Teil einer Entwöhnungstherapie der Nikotinsucht sein. Zusätzliche Unterstützung zur Rauchentwöhnung bieten Gruppentherapien, Entspannungsübungen, Hypnose und Akupunktur.
Der Arzt kann Sie beratend darin unterstützen, den richtigen Weg zur Entwöhnung zu gehen, da dies auch immer von dem gesamten Gesundheitszustand und der Lebenssituation abhängt. Nikotinersatzmittel weisen Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, Magen-Darm-Probleme, Herzrasen, Herzrhythmusstörungen, Reizungen oder allergische Reaktionen auf. Eine Untersuchung und Beratung durch den Arzt ist vor der Anwendung gegebenenfalls notwendig. Die gesetzliche Krankenversicherung trägt nach SGB V, § 34, Abs. 1 keine Therapien zum Zweck der Raucherentwöhnung oder Sucht dämpfende Mittel. Die Vergütungsordnung beinhaltet jedoch ärztliche Beratungen. Auf verschiedenen Plattformen im Internet finden Sie Arzt Bewertungen, die über die Ärzte in Ihrer Umgebung informieren. Mit der Unterstützung des Hausarztes schaffen Sie es, mit dem Rauchen konsequent aufzuhören.
